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 unser
 Vereinsmitglied
 Mike Schlifka
 hat am 24.07.10
 in Norderstedt die
 Helferprüfung
 bestanden.
 Herzlichen
 Glückwunsch,Mike

neu erworbene AK:
Ignaz: Obi 1
Kira: BH/VT
Frieda: VPG 1
Frieda: BH/VT
Nori: VPG 1
Tasha: FH 1
Adele: BH/VT
Louis: VPG 3
Frieda: AD
Gonzo: AD
Herzlichen Glückwunsch!

Prüfungs- ergebnisse, Bericht & Bilder

mes02

 Pfingsttreffen
   Bericht & Bilder

Hundesport

 1. Begleithund:
 Als Basis für alle weiteren Arten des Hundesports gibt es einige Grundübungen, die jeder Hund und
 Hundeführer beherrschen sollte. Diese Übungen sind auch beim täglichen Gassi-Gehen wichtig,
 will man einen Hund führen, der auch bei hundelosen Mitmenschen gern gesehen ist und
 bei gefährlichen Situationen im Straßenverkehr unverzüglich hört.
 Die ersten Dinge, die der Hund schon im Welpenalter lernen sollte, sind “Fuß”, “Sitz” und “Platz”;
 später auch in Verbindung mit dem Heranrufen. Dies geschieht zuerst an der Leine auf dem Hundeplatz und
 setzt sich fort mit Übungen ohne Leine und an der Straße. Wichtig ist es auch, die soziale Verträglichkeit des
 Hundes  von Beginn an zu fördern.
 Für den Halter kommem dann noch einige theoretische Fragen hinzu, um seine Sachkunde über Hunde zu
 überprüfen.
 Wenn Hund und Halter diese Übungen beherrschen, könnte die erste Prüfung, die Begleithundprüfung,
 absolviert werden.

 Dieses Zertifikat ist für viele Hundebesitzer der Einstieg in den Hundesport.
 Alle Hundesportarten haben die Begleithundprüfung zur Voraussetzung.

 2. Fährtenhund:
 In der Fährtenarbeit wird das am besten ausgeprägte Sinnesorgan des Hundes genutzt: die Nase. Der Hund
 lernt, zuverlässig einer menschlichen Spur (Fährte) mit tiefer Nase zu folgen. Diese Spur kann aus geraden,
 Wellenlinien, Bögen und Winkeln bestehen. Auf der Fährte liegen Gegenstände, die der Fährtenleger “verloren”
 hat und die der Hund anzeigen (verweisen) muss.
 Die Fährtenarbeit kann Teil der unterschiedlichen Vielseitigkeitsprüfungen sein; es gibt aber auch eigen-
 ständige Fährtenprüfungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
 Da die Fährtenarbeit den Hund nicht in der Form körperlich belastet wie z.B. der Turnierhundesport, kann man
 mit der Ausbildung sogar schon im Welpenalter beginnen. Allerdings ist das Fährten mental anstregend, weshalb
 man darauf achten sollte, den Welpen nicht zu überfordern. Je nach Veranlagung des Hundes und Fleiß
 des Hundeführers kann man es bis zur Weltmeisterschaft bringen.

 3. Vielseitigkeitssport:
 Der Vielseitigkeitssport für Gebrauchshunde -kurz VPG- ist ein sehr zeitaufwändiger Sport. er besteht aus
 3 Stufen
 (VPG 1, 2 und 3) mit jeweils 3 Abteilungen. der Fährte (A), der Unterordnung (B) und dem Schutzdienst (C).
 A). Fährte siehe Punkt 2
 B). Die Unterordnung beinhaltet neben den Übungsteilen aus der Begleithundprüfung noch das Apportieren
 (Bringen eines Gegenstandes), das Kommando “Steh” und das Überwinden der 1-Meter-Hürde und der Kletter-
 wand sowie das Voraussenden.
 C). Durch das im Schutzdienst geforderte und trainierte hohe Maß an Gehorsam in Grenzbereichen werden die
 VPG-Hunde auch beim “Gassi-Gehen” nicht nur besser auf ihren Halter sondern grundsätzlich in vielen Situationen
 auch deutlich gelassener reagieren.
 Ganz entscheiden für den Vielseitigkeitssport ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke
 und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen.

 4. Obedience:
 Der Begriff “Obedience” kommt aus dem Englischen und bedeutet “Gehorsam”.
 Worin liegt der Unterschied zu den anderen Hundesportarten?
 Den bereits bekannten Gehorsamsübungen wie Bei-Fuß-Gehen, Apportieren, Vorausschicken, Abrufen, Bleib-
 Übungen, Sitz, Platz, Steh werden weitere Elemente auf vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen hinzugefügt:
 -  Übungen zur Überprüfung der sozialen Verträglichkeit gegenüber Hunden und Menschen
 -  Distanzkontrolle (“Sitz”, “Platz”, “Steh” aus der Entfernung)
 -  Geruchsidentifikation
 -  Metallapport
 -  Umgang Hundeführer/Hund

 Es wird so großer Wert auf die soziale Verträglichkeit und partnerschaftlichen Umgang des Teams miteinander
 gelegt. Außerdem ist eine exakte Ausführung der Übungen von großer Bedeutung, d.h. es zählt das
 perfekte Zusammenspiel von Mensch und Hund.

 Diese vier Hundesportarten werden auf dem Platz des Boxerklub e.V. Gruppe Kiel ausgeübt.

 5. Turnierhundesport:
 Auch wer kein Hochleistungssportler ist, kann Turnierhundesport betreiben, denn Turnierhundesport ist Breiten-
 sport., d.h. Sport für alle. Es gibt Jüngstenklassen bis hin zu Seniorenklassen (ab 61).
 Neben der Unterordnung gibt es den Hürdenlauf, den Slalomlauf und den Hindernislauf.; zusammen-
 gefasst als Vierkampf. Ambitionierte Jogger können mit ihren Hunden am 2000-m- oder 5000-m-
 Geländelauf teilnehmen. Als Mannschaftsdisziplin gibt es noch den CSC (Combinations Speed Cup), eine Art
 Staffellauf über einen Hindernisparcours.

 6. Agility:
 Agility ist eine aus England stammende Hundesportart, die auch in Deutschland schon sehr beliebt ist.
 Agility ist “Behändigkeit auf 6 Beinen”. Sie ähnelt dem Perdespringsport. Ziel ist es, in einer möglichst kurzen
 Zeit einen Parcours fehlerfrei zu bewältigen. Der Hund überwindet dabei verschiedene Hindernisse, der Hunde-
 führer läuft nebenher und versucht, den Hund durch den Parcours zu führen. Dabei ist also gerade bei
 etwas schnelleren Hunden ordentlich Einsatz vonseiten des Hundeführers gefragt.
 Agility wird eingeteilt in 3 Größenklassen und in 4 Schwierigkeitsgrade. Zusätzlich gibt es noch eine Senioren-
 klasse für Hunde ab dem 6. Lebensjahr.

 Über weitere Hundesportarten wie Dogdance, Flyball oder Rettungshundausbildunggibt es im Internet
 weitere Informationen.
 Bei der Suche nach einer Trainingsmöglichkeit für diese Hundesportarten stehen wir gern zur Verfügung.